Autor

Dieter Paul Rudolph (*1955) war der einzige von uns kontaktierte Autor, der sich bereiterklärte, diese ehren- und entsagungsvolle Aufgabe zu übernehmen. „Ich hau eh jeden Tag irgend was raus, da butter ich das halt noch bei, ne?“ waren seine Worte. Rudolph, auch als dpr bekannt, sieht sich als Krimiautor, seit er 2008 mit „Menschenfreunde“ (Reihe Funny Crimes im Shayol Verlag) debütierte. „Krimi des Jahres“, feierte die „Berliner Zeitung“. Sein Zweitling „Arme Leute“ aus dem Jahre 2009 (Conte Verlag) geriet dadurch in die Schlagzeilen, dass sich im Text Sätze von bis zu 19 Zeilen Umfang fanden, wie die „Saarbrücker Zeitung“ entsetzt meldete und von der Lektüre konsequent abriet. Neue Werke von dpr sind im Entstehen, er bloggt zudem bei „Watching the detectives“, hat eine monatliche Kolumne auf der Krimicouch, widmet sich alten Krimis und war früher einmal (Co-)Herausgeber der „Krimijahrbücher“. Ob Herr Rudolph die Aufgabe intellektuell bewältigen kann, wissen wir nicht. Verrückt genug dazu aber ist er. Im Sinne des Projekts wünschen wir ihm ein langes Leben. Er raucht zwar, trinkt aber dafür kaum Alkohol, ernährt sich höchst ungesund, hat aber ein sonniges Gemüt. Das sollte für weitere zwanzig Jahre ausdauernden Schaffens reichen. Wir drücken jedenfalls die Daumen.

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