29.04.2012 –508–

Rüchel hat gut geschlafen. Nicht mehr viel nachgedacht, was auch. Er war mit einem fiesen Lächeln im Gesicht wachgeworden, Schmeichel, dieser Idiot, ok, ganz passabel, aber letztlich ein Dilettant. Glaubte er wirklich, Rüchel befinde sich allein in der Stadt? Ohne Helfershelfer? Ohne eine Person, die ihn ständig auf dem Laufenden hielt, darüber, was sich in der Kleingruppe gerade so ereignete? Eine verräterische Kraft im Zentrum des Hurrikans, sozusagen… Mit ihr würde er jetzt gleich telefonieren, gestern hatte ihm diese Person erzählt, die Gruppe habe einen Hinweis auf jenen Regenschirmkiller, er sei mit dem Zug nach Großmuschelbach gefahren, einem übelbeleumundeten Weiler in der Umgegend. Mal hören, was es Neues gab.

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Schmeichel hat gut geschlafen. Nicht mehr viel nachgedacht, was auch. Er war mit einem fiesen Lächeln im Gesicht wachgeworden, Rüchel, dieser Idiot, ok, ganz passabel, aber letztlich ein Dilettant. Glaubte er wirklich, Schmeichel befinde sich allein in der Stadt? Ohne Helfershelfer? Ohne eine Person, die ihn ständig auf dem Laufenden hielt, darüber, was sich in der Kleingruppe gerade so ereignete? Eine verräterische Kraft im Zentrum des Hurrikans, sozusagen… Mit ihr würde er jetzt gleich telefonieren, gestern hatte ihm diese Person erzählt, die Gruppe habe einen Hinweis auf jenen Regenschirmkiller, er sei mit dem Zug nach Großmuschelbach gefahren, einem übelbeleumundeten Weiler in der Umgegend. Mal hören, was es Neues gab.

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„Rüchel hier“, meldete sich Rüchel. Die Person verzichtete darauf, ihren Namen zu nennen. Sehr konspirativ, sehr professionell. „Was gibt’s Neues?“ fragte Rüchel. Aha, sie hatten jemanden an den Bahnhof von Großmuschelbach beordert, um dem Regenschirmkiller aufzulauern, ihn zu observieren. Nicht schlecht. Die Idee hätte von ihm sein können. Und der hatte den tatsächlich erwischt? Hockte jetzt im Zug? Prima. Darauf wäre dieser Schmeichel nie gekommen. Den würde er ja gleich im Frühstücksraum treffen. Sie würden nicht miteinander reden, erst später bei diesem Spaziergang. Haha, lachte Rüchel. Wenn du wüsstest…

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„Schmeichel hier“, meldete sich Schmeichel. Die Person verzichtete darauf, ihren Namen zu nennen. Sehr konspirativ, sehr professionell. „Was gibt’s Neues?“ fragte Schmeichel. Aha, sie hatten jemanden an den Bahnhof von Großmuschelbach beordert, um dem Regenschirmkiller aufzulauern, ihn zu observieren. Nicht schlecht. Die Idee hätte von ihm sein können. Und der hatte den tatsächlich erwischt? Hockte jetzt im Zug? Prima. Darauf wäre dieser Rüchel nie gekommen. Den würde er ja gleich im Frühstücksraum treffen. Sie würden nicht miteinander reden, erst später bei diesem Spaziergang. Haha, lachte Schmeichel. Wenn du wüsstest…

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Rührei. Die Bestie nahm wieder Rührei. Rüchel kotzte fast. Nein, dieser Bursche war es einfach nicht wert, vertraut mit ihm zu werden. Er würde ihn aufs Kreuz legen. Und am Ende einfach auslöschen.

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